Pressemitteilung der CDU Herne

11.02.2020

Statement zur Entscheidung der Bundesvorsitzenden Annegret Kramp-Karrenbauer nicht
für die Kanzlerkandidatur der CDU/CSU zur Verfügung zu stehen und den Vorsitz der CDU
Deutschlands im Sommer abzugeben.

 

CDU-Kreisvorsitzender Timon Radicke äußert sich zum Statement der
Bundesvorsitzenden: „Vor dem Schritt von Annegret Kramp-Karrenbauer habe ich
höchsten Respekt. Ich danke ihr für die Arbeit und die Energie, die sie im vergangenen
Jahr für die CDU aufgebracht hat. Ich möchte aber auch klarmachen, dass ich diese
Entscheidung - gerade nach dem Debakel in Thüringen - für richtig erachte. Ich stimme
ausdrücklich mit Frau Kramp-Karrenbauer damit überein, dass sich Parteivorsitz und
Kandidat ergänzen müssen.
Bei der vergangenen Wahl zum Vorsitz der CDU hatten wir einen fairen und guten Wettstreit
um die besten Ideen. Jetzt brauchen wir vor allem auch einen Parteivorsitzenden, der
in der Lage ist, die Grundsätze unserer CDU wieder klar herauszustellen, die Reihen zu
schließen und der bereit ist, Führungsverantwortung zu übernehmen. Dieser Prozess beginnt
jetzt. Die CDU Herne begleitet diesen Prozess und wird auch in Kürze eine Diskussionsveranstaltung
zum Thema ankündigen.“